Arten von Optiken für Farbsensoren


SPECTRO-Farbsensoren von Sensor Instruments messen die Farbe der Oberfläche eines Objekts und vergleichen sie mit einem gelernten Referenzwert. Innerhalb einer einstellbaren Toleranz wird die Farbe erkannt und anschließend ein digitaler Ausgang aktiviert. Die SPECTRO-Farbsensoren sind mit verschiedenen Optiken und integrierten Beleuchtungen erhältlich. Die Auswahl richtet sich nach der Anwendung und dem Material, das der Sensor erkennen soll. Lesen Sie im Folgenden mehr über die verschiedenen Optiken und deren Einsatzmöglichkeiten.
Farberkennung von kleinen Objekten
Hochgeschwindigkeits-Farberkennung aus großer Entfernung
SPECTROs mit COF-Optik projizieren einen weißen Lichtfleck mit einem Durchmesser von 1 bis 8 mm oder einer Größe von 4 x 0,7 mm auf das zu erkennende Objekt. Die Optik des Senders ist in der Mitte der Optik des Empfängers angeordnet. Dies spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht auch eine äußerst genaue und schnelle Erkennung kleiner Objekte wie Farbmarkierungen oder Drähte. Selbst aus großer Entfernung. Denken Sie an die Kontrolle von Markierungen auf einer Verpackung in der Druckindustrie vor der Weiterverarbeitung.
FCL SPECTROs ermöglichen es, Farben in größeren Abständen zu erkennen. Je nach Ausführung des SPECTROs und der Art des Objekts können Entfernungen von bis zu 500 mm erreicht werden. Der Sensor wird vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, zwischen glänzenden und nicht glänzenden Objekten derselben Farbe zu unterscheiden, z. B. um festzustellen, ob ein Objekt, wie ein Behälter mit Mineralwasserflaschen, eine transparente Folie hat oder nicht.
Glanzeffektunterdrückung durch den Einsatz von diffusem Licht
Glanzeffektunterdrückung durch den Einsatz von diffusem Licht
Für herkömmliche Farbsensoren stellt eine strukturierte Oberfläche ein Problem dar, da die Textur Schwankungen im Glanzgrad verursacht. Schwankende Glanzgrade führen mitunter dazu, dass eine Farbe intensiver oder weniger intensiv erkannt wird. SPECTROs mit DIL-Optik bieten eine deutliche Glanzminderung durch diffuse Beleuchtung. Durch den großen Arbeitsbereich dieser Sensoren wird auch bei strukturellen Abstandsschwankungen eine zuverlässige Messung erreicht und kleinste Farbunterschiede können erkannt werden. Denken Sie an die Bestimmung des Reifegrades von Blumen im Gartenbau, diese Blumen haben unterschiedliche Farbübergänge, aber auch eine Oberfläche mit Strukturveränderungen.

SPECTROs mit DIF Optiken wurden speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen eine Unterdrückung der Direktreflexion für die Farbkontrolle erforderlich ist. Nur das diffus reflektierte Licht erreicht den Empfänger und deshalb beeinflusst das Glanzverhalten eines Messobjektes das Messergebnis nicht.
Farbsensoren zum Anschluss von Lichtleitern und Aufsatzoptiken
Farbkontrolle von Hochglanzobjekten

In Anwendungsbereichen mit einem sehr begrenzten Platzangebot oder wenn sehr kleine Flächen kontrolliert werden müssen, bilden die FIO Modelle die Lösung. Ein umfangreiches Sortiment an Lichtleitern und Aufsatzoptiken steht zum Einsatz in Kombination mit den SPECTRO FIO Sensoren zur Verfügung.
SPECTROs mit POL Optiken wurden speziell für Anwendungsbereiche entworfen, in denen die Farbe von Hochglanzobjekten kontrolliert werden muss. Bei diesen Farbsensoren wird sowohl für die Lichtquelle wie auch für den Empfänger ein Polarisationsfilter eingesetzt.
