Welche Arten von Sensoren sind in chemisch anspruchsvollen Umgebungen mit Säuren und Laugen beständig?


Chemische Umgebungen können für die meisten Sensoren verheerend sein. Säuren und Laugen lassen den durchschnittlichen Sensoren korrodieren. Wie können hier genaue Messungen unter Druck durchgeführt werden? Wie können Sensoren und Produktionsprozesse davor geschützt werden?
Die fortschrittlichen Ultraschall-Füllstandmesssysteme der microsonic Die hps+-Serie arbeitet berührungslos und ist ideal für Anwendungen in nasschemischen Prozessen, insbesondere in der Lebensmittel-, Elektronik- und PV-Industrie.
Ihre außergewöhnliche Beständigkeit gegen hohe Konzentrationen von Säuren und Laugen ist auf den schützenden PTFE-Film über der Ultraschallmembran zurückzuführen, der eine zuverlässige Langzeitleistung gewährleistet. Die Abdichtung erfolgt mit einem speziellen O-Ring aus FFKM, der mit dem Gehäuse aus Edelstahl 1.4571 oder PVDF in Kontakt steht. Dadurch wird eine hohe Beständigkeit gegen aggressive Medien erreicht.
Die Integration der microsonic hps+ ist dank der in der Industrie weit verbreiteten Prozessanschlüsse G1", G2" und GF mühelos und effizient möglich. Die Sensoren weisen eine hohe Messgenauigkeit auf, auch bei Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Dichten. Damit eignen sich die Ultraschall-Füllstandmesssysteme für eine Vielzahl von Anwendungen, auch für Dosieranwendungen.
Mit dem LinkControl lässt sich der Messbereich einfach einstellen.
Das LinkControl beinhaltet sowohl den LinkControl-Adapter als auch die LinkControl-Software. Damit lassen sich die hps+ Sensoren über einen PC oder Laptop mit allen gängigen Windows®-Systemprogrammen konfigurieren.

Diese extrem widerstandsfähigen Sensoren können auch für Messungen unter normalen Druckbedingungen oder in geschlossenen Lagertanks und Behältern mit einem maximalen Innendruck von 6 bar eingesetzt werden.
Schall breitet sich in der Luft aus. Bei geringerem Luftdruck breitet sich der Schall langsamer und über kürzere Strecken aus. In einem völligen Vakuum findet sogar keine Schallübertragung statt. Bei Überdruck, bei dem das hps+ seine Stärke zeigt, breitet sich der Schall schneller und über größere Entfernungen in der Luft aus. Dies hat zur Folge, dass normale Sensoren (wenn sie den Überdruck überhaupt überleben) falsche Messwerte übermitteln, da ihre internen Berechnungen auf dem normalen Luftdruck basieren. Der hps+ verwendet eine interne Berechnungsmethode, die sicherstellt, dass die gemessene Entfernung immer noch genau ist.
Die modifizierten Filter können auch dort eingesetzt werden, wo die Behälter von oben befüllt werden oder wo ein Rührwerk vorhanden ist.
Für den druckdichten Einbau in einen Tank wird je nach hps+-Modell ein 1″- oder 2″-Gewindeflansch verwendet.
Bei begrenztem Einbauraum und der Verwendung von Tauchrohren in Behältern mit vielen Einbauelementen ist die beste Wahl die pico+TF Serie.
Wie bei allen Sensoren der hps+-Serie kann der Messbereich einfach und bequem mit dem PC-Programmiertool TouchControl eingestellt werden.
Die PTFE-Folie auf der Ultraschallmembran schützt den Sensor vor Chemikalien und Reinigungsmitteln. Das Sensorgehäuse, M22 x 1,5, ist mit einer PVDF-Schutzhülle versehen.

