Ablesung der Zählerstände für Unternehmen, die zur Energieeinsparung und Information verpflichtet sind
Für Unternehmen, die der Energieeinspar- und Informationspflicht unterliegen, ist es unerlässlich, energiesparende Maßnahmen nachweislich zu untermauern. Obwohl Detailmessungen nicht vorgeschrieben sind, bieten ergänzende Messmethoden in der Praxis die erforderlichen Einblicke. Durch Pulsauslesung bestehender Strom-, Gas- und Wasserzähler sowie direkte kWh-Messung mit Stromklemmen können Organisationen ihren Verbrauch zuverlässig erfassen und analysieren. Diese Messmethoden bilden eine flexible und skalierbare Grundlage für Energiemanagement und Berichterstattung. Dies wird als Beschreibung erscheinen, wenn diese Nachricht in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Messpflichten und Erwartungen im Rahmen der Energiesparverpflichtung und Informationspflicht
Verfügbare Messmethoden für Strom, Gas und Wasser
Wann die Pulsmessung angebracht ist
Wenn die direkte kWh-Messung mit Phasenklemmen verwendet wird
Rechtlicher Rahmen: Was ist obligatorisch und was nicht?
Unternehmen und Institutionen mit einem jährlichen Verbrauch von mindestens 50.000 kWh Strom oder 25.000 m³ Erdgas (oder gleichwertig) unterliegen der Energiesparverpflichtung. Sie sind dazu verpflichtet:
Umsetzung aller Energiesparmaßnahmen mit einer Amortisationszeit von fünf Jahren oder weniger;
Alle vier Jahre ist ein Bericht über diese Maßnahmen zu erstellen (Informationspflicht).
Das Gesetz schreibt keine bestimmte Messmethode vor und verlangt nicht zwingend eine Messung auf Anlagen- oder Teilverbrauchsebene. Allerdings müssen die getroffenen Maßnahmen nachweisbar und begründet sein. Hierfür sind in der Praxis verlässliche Verbrauchsdaten notwendig.
Warum Messungen in der Praxis trotzdem notwendig sind
Daher werden in der Praxis oft zusätzliche Messungen auf Zähler- oder Anlagenebene gewählt.
Obwohl detaillierte Messungen nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, stoßen Organisationen ohne zusätzliche Messdaten an Grenzen:
Die Daten des Hauptzählers allein geben keinen ausreichenden Einblick in wobei Verbrauch entsteht;
Die Auswirkungen der Maßnahmen lassen sich ohne Vergleichsdaten nur schwer nachweisen;
Verbrauchsspitzen und zeitabhängiger Verbrauch bleiben unsichtbar.
Daher werden in der Praxis oft zusätzliche Messungen auf Zähler- oder Anlagenebene gewählt.
Überblick über die Messmethoden
1. Impulsauslesung der vorhandenen Zähler
Viele Strom-, Gas- und Wasserzähler sind mit einem Impulsausgang (z. B. S0 oder Reed/Trockenkontakt). Jeder Impuls entspricht einer festen Energie- oder Volumenmenge.
Mit einem Impulszähler können:
wird der Zählerstand automatisch erfasst;
manuelle Ablesung ersetzt werden;
historischen Verbrauchs aufgebaut werden.
Ein Beispiel für einen solchen Impulszähler ist der Neuronen-Impulszähler. Dieser Sensor:
zählt kontinuierlich Impulssignale;
speichert Daten lokal für den Fall eines vorübergehenden Verbindungsabbruchs;
überträgt automatisch Messdaten, sobald eine Verbindung verfügbar ist.
Anwendbar für:
Elektrizitätszähler mit S0-Ausgang;
Gaszähler mit Impulskontakt;
Wasser- und Durchflussmesser.
2. Direkte kWh-Messung mit Phasenklemmen
Nicht in allen Fällen ist ein (Unter-)Zähler vorhanden. In diesem Fall kann der Stromverbrauch direkt gemessen werden durch Strommessung um den Phasendraht.
kWh-Zähler mit Phasenklemmen:
Leistung und Energie direkt am Kabel messen;
keine Unterbrechung der Installation erfordern;
sind für temporäre oder permanente Messungen geeignet.
Diese Methoden schließen sich nicht gegenseitig aus und werden in der Praxis häufig kombiniert.
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